Seit dem 20. Mai 2011 trage ich nun täglich, mit einer zweiwöchigen Unterbrechung (Ferien), meinen Fitbit. Gemäss Fitbit habe ich demnach seit Mai 2011 ca. 500 000 Kalorien verbrannt, ca. 1’700’000 Schritte gemacht und eine Strecke von 1’500 km zurückgelegt.
Frage ich Kollegen und Bekannte, wie viele Km ich täglich in meinem Büro-Job laufe, erhalte ich als Antwort im Normalfall „so ca. 2 Km“. Tatsächlich laufe ich an einem normalen Tag locker zwischen 4 und 7 Kilometer. Kommt noch Sport dazu, komme ich auf 10 bis 14 Km. Über die Wochen gesehen, kommt da ein Tagesdurchschnitt von 6 bis 10 km zusammen. Mithilfe der Fitbit Benchmark sehe ich zusätzlich, dass ich mich innerhalb meiner demografischen Daten deutlich mehr als der Durchschnitt bewege.
Da Fitbit nicht nur meine Bewegung am Tag aufzeichnet, sondern auch meinen Schlaf, weiss in unterdessen auch, dass ich im Durchschnitt 6 Stunden und 48 Minuten schlafe und damit leicht unter der empfohlenen Schlafdosis und dem Durchschnitt bin – ja das merke ich jeden Tag.
Ja, Fitbit zeichnet meine Bewegungen detailliert auf und erlaubt mir damit ungefähr zu wissen, wie ich mich Bewege (Tag und Nacht) und wie sich diese Bewegungen zum Durchschnitt innerhalb meiner demografischen Daten verhält.
Auf die Frage, ob ich damit mein Bewegungsmuster verändert habe, kann ich noch keine Antwort geben. Bis jetzt hat es nicht dazu geführt, dass ich mir aktiv vorgenommen habe jeden Tag mindestens 10 Km zu laufen oder länger zu schlafen. Aber ich denke, es hat auf alle Fälle mein Bewusstsein in Bezug auf meine Bewegungen verändert und ich entscheide mich heute schneller für den laufenden, denn für den fahrenden Weg.
Aber ich trage den Fitbit auch primär aus Neugierde und nicht weil ich aktive etwas ändern wollte oder musste. Aber für den Einsatz im therapeutischen Bereich oder der Rehabilitation scheint mit Fitbit zur Bewusstseinsbildung einen wertvollen Beitrag leisten zu können.
Zusätzlich ist der Fitbit von allen bisherig getesteten Geräten das mit dem grössten Komfort. Sicher besteht immer ein wenig die Angst des Verlierens, aber die Einfachheit im Tragen und dem automatischen Datenübermitteln sobald man in der Nähe der Station vorbei geht (integriertes WiFi) ist ziemlich bestechend und der Fitbit muss ca. alle 5 Tagen mal für 2 Stunden an Netz zum Aufladen. That’s it.
Somit ist der Fitbit extrem einfach in der Handhabung und benötigt kein technisches Know-how. Die Daten könnten einfach in eine Plattform (Beispiel: IBM Patient Empowerment-System) eines Leistungserbringers integriert werden und damit könnte ein proaktives Monitoring erfolgen und der Patient kann gezielt unterstützt und gefördert werden. Nebst seinem erhöhten Bewusstsein aufgrund der verfügbaren Informationen.
Damit kann Fitbit aus unserer Sicht mit dem Einsatz von Fitbit einen echten Mehrwert generiert werden nebst dem spielerischen und informativen Element.
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Obwohl das Teil relativ klein ist, habe ich es in den 6 Monaten noch nie verloren
Ich selbst verwende den Fitbit seit einigen Monaten und habe mir angewöhnt, einen Großteil meiner alltäglichen Strecken zu Fuß zu gehen, wodurch ich auf 6000 bis 25000 Schritte täglich komme. Nach Verlust meines ersten Fitbits, habe ich mir die aktuelle Version namens Fitbit Ultra gekauft, welche zusätzlich die Anzahl der zu Fuß erstiegenen Stockwerke erfasst. Als Gamification-Experte bin ich empfänglich für die damit verbundenen Motivationsmechanismen und kenne Aufzüge mittlerweile nur noch von Außen. Ich freue mich bereits heute auf zukünftige Gesundheitsmanagementsysteme, welche die positive Beeinflussung in viele weitere Lebensbereiche hinaustragen werden.
Hi Florian, wo hast das Teil eigentlich gekauft? Komme langsam auf den Geschmack…
Zwischenzeitlich zu kaufen bei Amazon: http://www.amazon.de/Fitbit-Fitness-Tracker-schwarz-FB102B/dp/B005PUONIK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1335419725&sr=8-1